Christoph Landolt - Klarinette

Christoph Landolt ist Solo-Klarinettist des 21st Century Symphony Orchestra.

 

Landolt erblickte in Luzern das Licht der Welt. Im Alter von elf Jahren begann er mit dem Erlernen des Klarinettenspiels. Doch schon davor widmete er sich begeistert der Musik. «Ich sammelte als Luzerner Sängerknabe erste Konzert- und Bühnenerfahrungen und liess mich sogleich für die klassische Musik begeistern.»

 

Nach abgeschlossener Matura professionalisierte er sein Klarinettenspiel mit dem Studium am Konservatorium Luzern (Lehrdiplom mit Auszeichnung) und an der Musikhochschule Winterthur (Konzert-Diplom).

Seither gibt er sein Wissen und die Begeisterung für die Klarinette an den Musikschulen von Luzern und Rothenburg seinen Schülern weiter. «Ich unterrichte Schüler im Alter von sechs bis 66 Jahre. Die Arbeit mit meinen Schülern ist eine gleichermassen bereichernde wie faszinierende Herausforderung. Eine gute Balance zwischen Unterrichten und der Arbeit im Orchester ist zudem wichtig, um frühzeitigen Abnützungserscheinungen vorzubeugen», erklärt Landolt und schmunzelt.

 

Als im Jahre 1999 Studienkollegen von ihm die Idee hatten, mit Ludwig Wicki ein neues Orchester zu gründen, liess er sich nach Anfrage nicht zweimal bitten. «Seither bin ich im 21st Century Orchestra verantwortlich für das Klarinettenregister und habe als Solo-Klarinettist bei fast allen Projekten mitwirken dürfen», sagt Landolt mit Begeisterung.

 

Nebst seinem Engagement im 21st Century Orchestra ist er Klarinettist im Bläser-Ensemble Beaufort, im Orchester des Stadttheaters Sursee, der Camerata Musica Luzern sowie im 21st Century Salon Orchester.

 

Zuhause rührt Landolt gerne die Kochlöffel und verbringt seine Freizeit am liebsten mit seiner Familie. Er ist stolzer Vater zweier Töchter im Alter von sechs und acht Jahren.

 

2 Fragen  – 2 Antworten

 

Unterscheidet sich das Klarinettenspiel in der Filmmusikliteratur verglichen zu Aufführungen primärer Konzertwerke und klassischer Musik?

Ja, doch. Zum einen bringt die Filmmusik eine sehr grosse und interessante stilistische Bandbreite mit sich. Da die Musik fürs Studio geschrieben wurde, wo jeder Musiker ein Mikrofon vor sich hat und man die Balance zwischen den einzelnen Instrumenten am Mischpult beeinflussen kann, ist es bei unseren konzertanten Aufführungen besonderes herausfordernd, eine dynamische Ausgewogenheit zwischen den Registern zu finden. Das zwingt besonders uns Holzbläser, in dieser grossen Orchesterbesetzung dynamisch sehr ausgeprägt zu spielen.

 

Du hast die stilistische Bandbreite angesprochen. Wie meinst Du das?

Hier kann ich einen meiner Lieblingsfilmkomponisten als Beispiel nennen: Charlie Chaplin. Er bediente sich für seine Filmmusik bei unzähligen Musikstilen. Seine Musik weisst impressionistische Formen, aber auch Wiener-Walzer- und Jazz-Elemente auf. Das macht deren Spiel sehr abwechslungsreich und fordernd. Dies begeistert mich so sehr, dass ich gar gewillt bin, für diese Konzerte neben der Klarinette ab und an auf dem Saxophon zu spielen. (lacht)

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«Charlie Chaplins Musik weisst impressionistische Formen, aber auch Wiener-Walzer- und Jazz-Elemente auf. Das macht deren Spiel sehr abwechslungsreich und fordernd. Dies begeistert mich so sehr, dass ich gar gewillt bin, für diese Konzerte neben der Klarinette ab und an auf dem Saxophon zu spielen.»

- Christoph Landolt, Mai 2012
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